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Neue intelligente Sonnenschutzzarge von Maxit, Folgner, Hilzinger und Somfy | Fachpresse

Partnerschaften

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen im Haus- und Wohnbau entsprechende Energiestandards eingehalten werden. Hier ist die Dämmung der Gebäudehülle ein entscheidender Faktor, um die Energiekosten und den C02-Ausstoß zu reduzieren. Ein weiterer Aspekt, der aktuell noch zu wenig berücksichtigt wird, ist der sommerliche Hitzeschutz. Lange Hitzeperioden, aufgeheizte Wohnräume und steigende Energiekosten verlangen nach Alternativen zur energieintensiven Klimaanlage.

Die effektivste Antwort ist ein smarter außenliegender Sonnenschutz, der die Wärme schon an der Gebäudehülle abfängt, bevor sie ins Innere gelangt. 

Rottenburg am Neckar – Bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) ist dafür der fachgerechte Anschluss von Fenster und Dämmung entscheidend. Doch gerade hier sorgen Abstimmungsprobleme zwischen den Gewerken häufig für unnötigen Mehraufwand und Zeitverlust. Im schlechtesten Fall entstehen sogar Bauschäden, die im Nachhinein nur mit viel Aufwand zu beheben sind. Eine ebenso montagefreundliche wie praxisgerechte Lösung bietet eine neue intelligente Sonnenschutzzarge, die bereits vorkonfektioniert auf die Baustelle geliefert wird. 

Gebündelte Kompetenzen 

WDVS-Hersteller Maxit, Sonnenschutzprofi Folgner, Fensterhersteller Hilzinger und Gebäudeautomationsspezialist Somfy haben die intelligente Sonnenschutzzarge entwickelt, die beim Einbau für fehlerfreie Anschlüsse und eine signifikante Zeitersparnis sorgt. Die Systemlösung vereint Fenster, Zarge, Sonnenschutz und Somfy-Antriebstechnik in einem aufeinander abgestimmten Gesamtkonzept und kann sowohl für Neubauprojekte als auch bei seriellen Sanierungen eingesetzt werden. Das Novum dabei: Die Sonnenschutzzarge wird von Maxit passgenau für das jeweilige WDVS vormontiert und integriert den motorisierten Sonnenschutz vollständig. Das Folgner-Sonnenschutzmodul wird auf der Baustelle in die vorbereitete Zarge eingeschoben und ist bereits mit dem Somfy-Antrieb ausgestattet. 

Neue Chancen für Fassadenplaner, Architekten und Fensterbauer 

Mit Somfys solarbetriebenem Antrieb RS100 Solar io ist ein Anschluss durch den Elektriker nicht notwendig. Oliver Rilling, Leiter Strategische Initiativen und Partnerschaften bei Somfy, betont den Mehrwert für Planer und ausführende Betriebe: „Bei den Fensterbauern liegt die Verkaufsquote für automatisierte Beschattung beispielsweise bei gerade einmal zehn bis 15 Prozent im Vergleich zu 45 Prozent bei den Sonnenschutzspezialisten. Viele Betriebe scheuen bisher den Verkauf, um mögliche Komplikationen zu vermeiden, die zwischen den Gewerken entstehen können. Mit der neuen Sonnenschutzzarge bieten wir ihnen ein komplettes System aus Fenster, Sonnenschutz und Automatisierung, das sie als Ganzes verkaufen und montieren können.“ Die Lösung ist so konzipiert, dass kein Elektriker benötigt wird. Fachbetriebe können das Element autark montieren und ihren Kunden schnell eine intelligente, klimawirksame Lösung anbieten. 

Mehr Planungssicherheit, weniger Haftungsrisiken 

Die neue Systemlösung bedeutet für die beteiligten Akteure vor allem eines: Planungssicherheit. Denn statt aufwendiger Abstimmungen zwischen mehreren Gewerken gibt es ein definiertes System. Das Modul wird im Rahmen der Dämmarbeiten direkt vor das außenbündig am Mauerwerk montierte Fenster aufgesetzt. Im Anschluss wird das fertige, motorisierte Beschattungselement wie Rollladen, Raffstore oder ZipScreen direkt in die Sonnenschutzzarge eingesetzt. Fenster, Zarge und Sonnenschutz greifen technisch sauber ineinander, und nachträgliche Anpassungen sowie Haftungsrisiken werden deutlich reduziert. 

Gerade in der seriellen Sanierung zahlt sich der hohe Vorfertigungsgrad aus: Montage- und Gerüstzeiten verkürzen sich, Bauabläufe werden planbarer, Nacharbeiten minimiert. Gleichzeitig wird die energetische Qualität der Gebäudehülle deutlich optimiert. Für Wartungsarbeiten kann das Beschattungsmodul problemlos komplett herausgenommen und entweder vor Ort repariert oder in der Werkstatt eines Montagebetriebes instandgesetzt werden.

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